Wasser heißt Leben

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Jeden zweiten Atemzug, den wir tun, verdanken wir dem Meer. Doch unser letztes großes Gemeineigentum haben wir selbst aus dem Gleichgewicht gebracht. 

Unser Hunger nach Fisch, die Gier nach Öl und Gas auf dem Meeresgrund, die Belastung durch Schadstoffe sowie die Vermüllung haben Spuren hinterlassen. Greenpeace dokumentiert seit Jahrzehnten die fortschreitende Zerstörung des größten Lebensraums auf unserem Planeten und kämpft weltweit für die Erholung und den Schutz der Meere. 

Wasser als Quelle des Lebens
Wussten Sie, dass Ozeane über 90 Prozent des gesamten Lebensraumes auf unserem Planeten darstellen? Unter Wasser findet sich eine ungeheure Artenvielfalt.
Mehr als 250.000 Arten sind bekannt, mindestens noch einmal so viele werden in den Tiefen vermutet.
Für alle an Land lebenden Arten sind die Ozeane Lebenselixier: Das pflanzliche Plankton in den Meeren produziert durch Photosynthese bis zu drei Viertel des Sauerstoffs in unserer Atmosphäre!
Überdies hat Wasser die Fähigkeit, große Wärmemengen aufzunehmen und nur langsam und gleichmäßig wieder abzugeben. So gleichen die Weltmeere extreme Temperaturschwankungen auf der Erde aus. Kaltes salziges Wasser besitzt eine hohe Dichte, ist also vergleichsweise schwer und sinkt in die Tiefe. Warmes Wasser ist leichter und bleibt an der Oberfläche. So entstehen starke Umwälzungen und Strömungen im Meer. Wie gigantische Fließbänder kreisen warme und kalte Wassermassen ständig um die Erde und beeinflussen das Klima auf allen Kontinenten.
 

Schützt das Leben: Schützt Meere!
Meeresschutzgebiete sind ein wichtiges Werkzeug, um Arten und Lebensräume zu schützen und die Widerstandsfähigkeit der Meere zu stärken. In Schutzgebieten bleibt die Natur sich selbst überlassen. Hier dürfen weder Fische gefangen, noch Rohstoffe abgebaut werden, jede Form der Industrie ist tabu. Demnächst steht zur Abstimmung, ob das Weddellmeer zum Schutzgebiet erklärt wird.

Setzen Sie sich mit uns für den Meeresschutz ein und unterschreiben Sie unsere Petition.